Über Marokko

Marokko ist eine konstitutionelle Monarchie. Zur Zeit regiert König Mohammed VI. Es ist ein islamisches Land, der junge König ist modern und das Land weltoffen. Ein Drittel der Abgeordneten ist weiblich. Landessprache ist Arabisch und Französisch. In Agadir versteht man auch Deutsch oder Englisch. Die marokkanische Währung ist der Dirham. 10 Dirham haben ungefähr den Gegenwert von 1 Euro.

Marokko liegt im nordwestlichen Teil Afrikas, dem Maghreb (arabisch Westen). Das Land hat eine Küstenlänge von ca. 3500 km. Im Norden, südlich des Mittelmeers verläuft von Ost nach West das Rif-Gebirge, weiter südlich der Mittlere Atlas. Atlasgebirge Das Hohe Atlasgebirge, welches sich mit einer Länge von 2400 km über Tunesien und Marokko erstreckt, teilt das Land in den fruchtbaren Nordwesten und den trockenen Südosten. Das südlichste Gebirge vor der Sahara ist der Anti-Atlas südlich von Agadir. Die Gebiete noch weiter südlich sind die politisch umstrittene West-Sahara (die Spanien beansprucht). Diese Gegend bis zur Grenze von Mauretanien ist touristisch noch nicht erschlossen. Im ozeanischen Nordwesten liegen die Durchschnittstemperaturen bei stabilen 25 Grad im Sommer und 16 Grad im Winter. Mit steigendem Abstand zum Meer steigt auch die Temperatur. Im Sommer erreichen die Temperaturen in den Städten bis zu 40 Grad am Tag und 20 Grad in der Nacht. In der Wüste ist es heißer und im Juli und August nicht empfehlenswert. Im Winter steigen die Temperaturen immer noch auf 25 Grad tagsüber und sinken in der Nacht im Binnenland meist auf 10 Grad. Ob Sie den Sonnenschein lieben oder im Regen singen, hat Marokko eine Jahreszeit, um jedem anzupassen.

So werden die ersten Einwohner in Algerien , Marokko Tunesien und Libyenbis hin nach Ägypten, genannt. Die Berbersind die Altschichtbevölkerung(→indigenes Volk) Nordafrikas.Zeugnisse über die Berber erschienen auch schon regelmäßig im Alten Ägypten,in griechischenund römischen Quellen.Bereits auf saharanischer Felsenkunstsind frühe Einwohner der Gegend zu finden.Als ihre Vorgänger gelten die Numider,Garamanten und Libyer.Der griechische Geschichtsschreiber Herodoterwähnte sie in seinen Historien.Berbervölker wurden zuerst in Schriften der Ägypter während der Prädynastik genannt.Während des Neuen Reiches kämpften die Ägypter an der Westgrenze gegen die Meschwesch (Ma) und die Libu. Etwa ab 945 v.Chr. wurden die Ägypter durch das Berbervolkder Meschwesh beherrscht, welche die 22. Dynastie unter Scheschonq I. begründeten.Dadurch begann eine lange Zeit der Berberherrschaft in Ägypten. Lange Zeit stellten sie die Hauptbevölkerung in der westlichen Wüste.Die byzantinischen Chronisten beschwerten sich oft über die Amazigh,die dort die abseits gelegenen Klöster überfielen.Viele Jahrhunderte lang bewohnten die Berber die Küste Nordafrikas von Ägypten bis zum Atlantischen Ozean.Während dessen blickten die Küstenregionen Nordafrikas auf eine lange Reihe von Eroberern, Siedlern und Kolonisatoren einschließlich den Phöniziern, die Karthago gründeten,Griechen (hauptsächlich in Kyrene), Römer, Vandalen, Alanen, Byzantiner, Araber, Osmanen, Franzosen und Spanier.Die meisten, wenn nicht sogar alle dieser Eindringlinge prägten die heutigen Berber.Ebenso brachten die osmanischen Korsaren- Sklaven von Südeuropa in den Barbareskenstaat.Eine Schätzung legt die Zahl der Europäer,welche während der Osmanenherrschaft nach Nordafrika verschleppt wurden, bei 1,25 Millionen an.Beeinflussungen des Sudanreichs, Schwarzafrikas und Nomaden aus Ostafrika prägten die Berber ebenfalls enorm.Die Gegenden Nordafrikas, welche die Berbersprachen und die Traditionen der Berber erhalten haben,- im besonderen das Hochland der Kabylei im heutigen Algerien- und die Volksstämme der Chleuh- und Rifkabylen ,sind im allgemeinen am wenigsten fremder Herrschaft ausgesetzt gewesen.Sogar in römischer und osmanischer Zeit blieben die meisten von ihnen getrennt und unabhängig.Die Phönizier drangen sogar niemals hinter die Hafenstädte der Küste vor.Während viele Leute Verbindungen mit den Einheimischen herstellten und Waren und Dienste austauschten, war eine vollständige Verbindung nur mit den Römern gegeben, wodurch numidischen und mauretanischen Provinzen vollständig in das Römische Reich eingegliedert wurden und die Berber römisches Bürgerrecht erhielten.Unter den Leuten, die mit den Einheimischen siedelten,waren 80.000 Familien der germanischen Vandalen, die durch die Römer und die Mittelmeerbewohner im Allgemeinen auch als Barbaren bezeichnet wurden. Die germanischen Familien kamen weder um noch kehrten sie nach Germanien zurück, sondern vermischten sich mit der einheimischen Bevölkerung. Letztendlich wurden die Germanen durch römische Streitkräfte aus Nordafrika vertrieben. Auch ist bekannt das die Berber , schon vor mehr als 3 Jahrtausenden ihre Heimat besiedeltenund das sie sich selbt als Imazighen , was FREIEN MENSCHEN bedeuted. Heute stellen die Berber in Tunesien rund 20 Prozent der Bevölkerung, in Algerien fast die Hälfte und in Marokko bis zu 75 Prozent.. Berberproteste haben beschränkten Erfolg gehabt, aber sie haben mindestens zur Einführung des formellen Unterrichtens der Berbersprache in einigen marokkanischen und algerischen Schulen und Universitäten geführt. Der starke Berberwunsch, eine nationale Berberidentität zu gründen, scheint sich zu beschleunigen. 2001 und ist 2002 mehrere Berberdemonstrationen in Marokko und Algerien gehalten worden, nach offizieller Annahme der Berberidentität und zustandgeförderten Ausbildung auf der Berbersprache verlangend.

Tajine Die marokkanische Küche ist vielseitig. Beliebte Fleischsorten sind Lamm, Hammel, Rind und Geflügel. In den küstennahen Regionen ergänzen Fisch und Meeresfrüchte den Speiseplan. Gemüse und Gewürze runden die Gerichte ab. In Marokko isst man traditionell mit den drei ersten Fingern der rechten Hand. Das Nationalgetränk ist Pfefferminztee, lecker ist auch der marokkanische Wein und das marokkanische Bier.

Marokko gehört nicht zu Europa und die gesetzlichen Krankenversicherungen erbringen keine Leistungen im Krankheitsfall. Wenn Sie gesetzlich versichert sind, sollten Sie daher eine Reise-Krankenversicherung abschließen. Die privaten Krankenversicherungen leisten meist weltweit. Impfungen sind für Marokko nicht vorgeschrieben, jedoch sind Impfungen gegen Tetanus, Polio, Typhus und Hepatitis bei häufigen Reisen in südliche Länder sinnvoll.

Marokkanische Währung Dirham darf weder ein- noch ausgeführt werden. An den Häfen und Flughäfen gibt es zahlreiche Bankautomaten an denen man mit seiner Ec Karte Geld abheben kann. Und es wird je nach Hausbank pro Abhebung eine Gebühr von ca. 1,30-5 €. Die Bezahlung mit Kreditkarte kostet hingegen bis zu 5,5% an Gebühr.

Direktflüge von Deutschland und der Schweiz nach Marrakech: + Ryanair fliegt ab April 2013 von Karlsruhe/Baden-Baden und Memmingen - Marrakech + Düsseldorf – Marrakech 1x pro Woche mit Lufthansa + Berlin – Marrakech mit EasyJet und Lufthansa + München – Marrakech mit Royal Air Maroc (Linienflug) + Frankfurt/Hahn – Marrakech mit Ryanair (Billigflug) + Weeze – Marrakesch mit Ryanair (Billigflug) + Basel/Mühlhausen – Marrakech mit EasyJet (Billigflug) + Genf – Marrakesch mit EasyJet (Billigflug) + Zürich – Marrakech mit Swiss/Edelweiss Air Direktflüge nach Marrakech gibt es auch von Stockholm, Oslo, Kopenhagen, Amsterdam, Paris, Pisa, Mailand, Rom….und vielen anderen europäischen Destinationen. Billigflüge mit einem Zwischenstopp gibt es ab Nürnberg, Hamburg, München, Frankfurt, Berlin, Hannover, Stuttgart. Ausgeführt werden diese Flüge von TAP über Lissabon, VUELING über Barcelona, KLM über Amsterdam IBERIA fliegt von Frankfurt, Düsseldorf, Berlin, München über Madrid nach Marrakesch. ROYAL AIR MAROC fliegt fast täglich über Casablanca nach Marrakesch.